Stehend an Moni Rousanou, ist die Luft frisch mit einem Hauch von Kiefer und Erde. Man hört das entfernte Rascheln der Blätter und das sanfte Murmeln des Winds, der durch die Felsformationen weht, die über einem thronen. Der Duft frischer Kräuter weht aus den nahegelegenen Gärten und vermischt sich mit der Kühle des Morgens. Wenn man sich umschaut, glänzt die Steinfassade des Klosters im Sonnenlicht und lädt dazu ein, den Weg voraus zu erkunden.
Wenn man sich auf den Weg macht, schlängelt sich der Pfad durch das felsige Terrain und wechselt von gut befahrenen Wegen zu schmaleren, unebenen Pfaden. Man wird die gewundenen Wege der Rousanou Straße überqueren, wo das Geräusch der eigenen Schritte sanft gegen die hohen Klippen widerhallt. Wenn man sich dem Kloster Agios Stefanos nähert, öffnet sich die Aussicht und zeigt üppiges Grün darunter. Die Luft verändert sich und trägt den Duft von Wildblumen und das leise Läuten von Kirchenglocken in der Ferne. Man kann den Höhenunterschied spüren, während man die sanften Hänge hinaufgeht, die Sonne wärmt den Rücken.
Achte auf die steilen Kopfsteinpflaster auf dem Weg; sie können rutschig sein, besonders wenn es kürzlich geregnet hat. Der Verkehr ist minimal, aber man könnte ein paar andere Wanderer oder lokale Mönche treffen. Halte ein Auge auf deine Wertsachen, da Taschendiebe in touristischen Gebieten manchmal ein Anliegen sein können. Die Klöster haben bestimmte Öffnungszeiten, also ist es gut, vorher zu überprüfen, ob man das Innere von Agios Stefanos erkunden möchte.
Trage robustes Schuhwerk, um die felsigen Wege zu bewältigen, und bring Wasser mit, um hydratisiert zu bleiben, besonders in den wärmeren Monaten. Wenn man am Nachmittag unterwegs ist, schützt ein Hut und Sonnencreme vor der Sonne. In den kühleren Monaten kann eine leichte Jacke nützlich sein, da die Temperaturen abends sinken. Die Route ist relativ kurz, also ist es ein perfekter Spaziergang, der nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt.
Der beste Moment kommt, wenn man Agios Stefanos kurz vor Sonnenuntergang erreicht. Das goldene Licht taucht das Kloster in einen warmen Glanz und wirft lange Schatten über die Felsen. Man hält inne, um die ruhige Atmosphäre einzuatmen und spürt die kühle Brise, die die Haut streift, während die Sonne hinter den Bergen versinkt und den Himmel mit Orange- und Rosatönen malt.


