Vor dem Kumbheshwar-Tempel stehend, ist die Luft dick mit dem Duft von Räucherwerk, das von den kleinen Altären im Innenhof weht. Man hört die melodischen Klänge von Gesängen und das sanfte Klingeln von Glocken, die sich mit dem fernen Hupen von Rollern vermischen, die durch die engen Straßen navigieren. Die alten Steine des Tempels sind warm unter der Morgensonne, und die lebhaften Farben der Ringelblumen bieten einen Farbtupfer gegen die erdigen Töne der Struktur.
Wenn du auf die Kumbheshwar Marg trittst, ändert sich das Terrain leicht; die Kopfsteinpflaster unter deinen Füßen fühlen sich uneben an, und du bemerkst, dass die Geschäfte entlang der Straße geschäftiger werden. Du gehst durch das kleine, aber lebhafte Gebiet von Patan, wo die Straßen enger werden und die Gebäude höher aufragen, Schatten werfen, die tanzen, während die Sonne höher steigt. Die Geräusche lokaler Gespräche in Nepali vermischen sich mit dem gelegentlichen Lachen von spielenden Kindern, während Verkäufer über ihre Waren rufen. Die Luft trägt den Duft von frittierten Samosas und Gewürzen, die dich verleiten, innezuhalten und dich zu gönnen.
Achte auf die steilen Kopfsteinpflasterstraßen; sie können rutschig sein, besonders wenn es kürzlich geregnet hat. Der Verkehr kann chaotisch sein, mit Motorrädern, die sich zwischen den Fußgängern hindurch schlängeln, also bleib aufmerksam. Sei vorsichtig mit Taschendieben in überfüllten Bereichen und wisse, dass einige Geschäfte möglicherweise keine festen Öffnungszeiten haben, also wenn du etwas essen möchtest, könnte es gut sein, vorher nachzufragen.
Trage robuste Schuhe, um mit dem unebenen Terrain umzugehen, und bring Wasser mit, um hydratisiert zu bleiben, besonders wenn du während der wärmeren Tageszeiten gehst. Je nach Saison kann Sonnencreme oder ein Regenschirm notwendig sein. Wenn du kannst, versuche, deinen Spaziergang früh am Morgen oder spät am Nachmittag zu beginnen, um die Hitze zu vermeiden und das sanftere Licht einzufangen.
Der beste Moment auf diesem Weg kommt, wenn du dich der Kathedrale der Himmelfahrt der Heiligen Jungfrau Maria näherst, gerade als die Sonne beginnt, unter den Horizont zu sinken. Das goldene Licht beleuchtet die Fassade der Kathedrale und wirft lange Schatten über den Platz. Die Luft kühlt ab, und die Geräusche des Abends setzen sich fest, unterbrochen vom fernen Summen von Gesprächen und dem sanften Rascheln der Blätter.
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