Während ich am Fuß von Hwangnyongsa stehe, liegt der Duft von feuchter Erde und blühenden Blumen in der Luft. Der hoch aufragende Steinturm der Pagode erhebt sich über mir, seine alte Präsenz erinnert an längst vergangene Zeiten. Vögel zwitschern sanft in den nahegelegenen Bäumen, während eine sanfte Brise die Blätter raschelt. Die Sonne filtert durch die Äste und wirft gesprenkelte Schatten auf den Boden, und ich spüre die Vorfreude auf die bevorstehende Reise.
Ich mache mich auf den Weg und gehe die Hwangnyongsa-ro entlang, wo die ruhige Atmosphäre sich ändert, als ich mich den lebhaften Straßen von Gyeongju nähere. Das Terrain steigt allmählich an, während ich mich in Richtung Namsan-Berg bewege, wobei grüne Flächen einem urbaneren Umfeld weichen. Ich passiere den ruhigen Anapji-Teich, wo das Geräusch des Wassers, das an die Ufer plätschert, sich mit dem Lachen von Familien vermischt, die den Park genießen. Bald bin ich umgeben von dem Duft von Straßenessen, der von nahegelegenen Ständen weht und mich zu einem kurzen Abstecher verführt. Das Licht ändert sich, als ich mich der Berg näher, mit der Sonne, die lange Schatten auf den Weg vor mir wirft.
Achte auf das Terrain, während du den Weg navigierst. Der Pfad kann steil werden, besonders wenn du dich der Basis des Namsan-Berges näherst, wo die Kopfsteinpflaster uneben und rutschig sein können. Der Verkehr ist leicht, aber sei vorsichtig mit Radfahrern und gelegentlichen Motorrädern. Du könntest auf lokale Verkäufer treffen, also ist es gut, auf deine Sachen zu achten, um Taschendiebe in belebteren Gegenden zu vermeiden. Wenn du planst, das Hermitage zu besuchen, überprüfe die Öffnungszeiten, da sie variieren können.
Gute Wanderschuhe sind für diese Reise unerlässlich, besonders für den Aufstieg zum Chilbulam-Hermitage. Bring eine Wasserflasche mit, um hydratisiert zu bleiben, und wenn du im Sommer gehst, zieh einen Hut oder Sonnencreme in Betracht, um dich vor der Sonne zu schützen. In den kühleren Monaten sind Schichten ratsam, da die Temperaturen beim Aufstieg schnell sinken können.
Der beste Moment ist zweifellos, das Chilbulam-Hermitage zu erreichen, gerade als die Sonne beginnt unterzugehen. Das goldene Licht strömt über die Felsen und beleuchtet die gemeißelten Buddhas in einem sanften Glanz. Die Luft kühlt ab und die Geräusche der Natur werden deutlicher, was einen ruhigen Moment schafft, der sich wie eine Belohnung für den Aufstieg anfühlt. Während du dort stehst, umgibt dich der Duft von Kiefern, und du kannst fast die Flüstern der Geschichte im Wind hören.

